Pizarro und die Eroberung des Inkareiches um 1525

 

Pizarro traf in der Inka-Hafenstadt Tumbes (Pazifik) ein und erfuhr dort vom Gold-Reichtum der Inkas. Darauf fuhr er zurück nach Spanien und bat Kaiser Karl V. um Unterstützung. Nach drei Jahren war er mit  67 gut ausgerüsteten Reitern (insgesamt ca. 160 Mann) zurück im Inkareich.

Unterdessen hatten dort die von den Spaniern eingeschleppten Pocken grässlich gewütet. Auch der Inka Huayna Capac war an der Krankheit gestorben. Die Erbfolge war nicht geregelt, und so schwächte ein Erbfolgekrieg noch zusätzlich das ursprünglich blühende Siebenmillionen-Volk. So hatte Pizarro, der den Konflikt geschickt ausnützte, ein leichtes Spiel, mit seinen 160 Kriegern das Reich zu erobern.

 

Nach Ankunft der Spanier schrumpfte die Bevölkerung wegen Krankheit und der Brutalität der Spanier von 7'000'000 Einwohnern auf 500'000 Einwohner.

 

Das Inka-Imperium begann sich um 1200 zu entfalten und hatte einen ersten Höhepunkt um 1450 erreicht. Obwohl diese alte südamerikanische Kultur weder Pferde hatte noch das Rad kannte, war die staatliche (zentralistische) Organisation auf einem sehr hohen Niveau (Meldeläufersystem, soziale Fürsorge), auch die Wissenschaft (Astronomie) war sehr weit entwickelt. Neben dem Schöpfer-Gott Veracocha verehrten sie v.a. den Sonnengott Inti und die Mondgöttin Mamaquilla. Die Inkas (- Kaiser) galten als Inkarnation des Sonnengottes.