Horn von Afrika
Sebastian Beck, Florian Wolf, Tobias Greuter

Am Horn von Afrika gab es, und gibt es noch heute, sehr viele Auseinandersetzungen. Das Zentrum des Konfliktherdes befindet sich an der Grenze von Eritrea zu Äthiopien. Eritrea war ehemals eine Italienische Kolonie. 1936 wurde diese von Mussolini vergrössert, wodurch das eritreisch-äthopisches Reich entstand. Nach dem zweiten Weltkrieg zerfiel dies jedoch, da sich eritreische Souveränitätskämpfer stark machten. Widerstand kam aber ebenfalls von äthiopischer Seite, was zu den ewigen Grenzkämpfen zwischen Eritrea und Äthiopien führte. Ein Grundproblem dieser Konflikte liegt darin, dass jeweils die sehr unnatürlichen Grenzen, die einst die Kolonisatoren gezogen haben, auch für die einheimischen Völkern als Stein des Anstosses funktionieren; eine tragische Konsequenz der früheren, westlichen Eroberungsbesessenheit.

Eritrea sowie Äthiopien wurde nach dem Zusammenbruch mit eiserner Hand von einer Militärdiktatur regiert. Die Diktatoren wurden aus verschiedenen Gründen von verschiedenen Nationen unterstützt, so z. B. Eritrea aus Glaubensgründen von Saudiarabien, oder später wegen der geographisch günstigen Lage für Militärbasen von den USA. Es hiess, dass Eritrea ein potentiell profitabwerfendes Land sei, was nicht zuletzt auf die vermuteten Ölreserven zurückzuführen war. Auch von russischer Seite wurde in gewissen Gebieten des Horns von Afrikas (Äthiopien) kräftig unter die Arme gegriffen. Letzen Endes nützte aber alles nichts: Die bereits mausarmen Länder wurden dadurch nur noch ärmer, da fast sämtliches Geld für militärische Zwecke eingesetzt wurde. So befindet sich dieser Teil von Afrika in einem schrecklichen Zustand, dem ? auch von westlicher Seite her ? noch bis heute nicht abgeholfen wurde.